Die Feith-Orgel

Die Orgelbaufirma Anton Feith baute in 1921 die erste Orgel für die Pfarrkirche St. Michael. Von derselben Firma wurde 1971 ein größerer Umbau durchgeführt. Im Zuge der Kirchenrenovierung, die im Jahre 2000 vollendet wurde, übernahm die Orgelbaufirma Siegfried Sauer aus Höxter die technische Instandsetzung der Orgel. Neben den technischen Ausbesserungen wurde die Disposition im Herbst 2002 um einige Register erweitert, um der Größe des Raumes gerecht zu werden und ein abwechslungsreicheres Spiel zu ermöglichen. Die Kosten der Erweiterung belaufen sich auf ca. 40.000 €. Zur Unterstützung der Finanzierung wurde ein Spendenkonto eingerichtet (Konto 3151966 bei der Sparkasse Siegen, BLZ 46050001).


Disposition der Feith-Orgel nach 1971:
(zwei Manuale, Pedal, Kegelladen, elektrisch-pneumatische Traktur)

1. Manual:
- Prinzipal 8’
- Gamba 8’
- Gemshorn 8’
- Oktave 4’
- Gedecktflöte 4’
- Oktave 2’
- Mixtur 1 1/3’ 5-fach
- Trompete 8’

Umbauten/Erweiterung 2002
-Prinzipal 16’ mit
Transmission ins
Pedal
- Abschwächung der
Mixtur auf 2’ 5-fach
- Umsetzung des
Gemshorn 8’ auf
2. Manual

2. Manual:
- Quintade 16
- Geig. Prinzipal 8’
- Hohlflöte 8’
- Zartgeige 8’
- Fugara 4’
- Soloflöte 4’
- Waldflöte 2’
- Quinte 1 1/3’
- Scharff 1’ 4-fach
- Oboe 8’

Umbauten/Erweiterung 2002
- Nasat 2 2/3’
- Terz 1 3/5’
- Zartgeige gegen
Gemshorn schwebend
gestimmt
- Tremulant
- Abschwächung der
Mixtur auf 2 2/3’ 4-fach


Pedal:
- Subbaß 16’
- Oktavbaß 8’
- Pommer 8’
- Piffaro 4’+2’
- Mixtur 2 2/3’ 4-fach
- Posaune 16’

Umbauten/Erweiterung 2002
- Subbaß 16’ (Transmission
aus dem 1. Manual)
- Umbau des Piffaro zu
Choralbaß 4

 

Spielhilfen:
Normalkoppeln, 1 Freie Kombination, 1 Freie Pedalkombination, Tutti, Registerwalze, Einzelabsteller

       

Die Mebold-Orgel (Krypta)

Nach der Renovierung der Krypta Ende der siebziger bis Anfang der achtziger Jahre, die das Gewölbe wieder „gottesdienstfähig“ machen sollte, wurde vom damaligen Kirchenvorstand beschlossen, den Raum auch mit einer kleinen, für den Gemeindegesang geeigneten Orgel auszustatten. Neben dieser Aufgabe sollte die Orgel aber auch in der Lage sein, das Spielen von Literatur in einem gewissen Umfang zu ermöglichen. Mit der Planung und Ausführung wurde die Orgelbaufirma Mebold in Siegen/Breitenbach beauftragt. Die Orgelweihe fand im Herbst 1983 statt.

 

Disposition der Mebold-Orgel:
(mechanische Traktur, Schleiflade, geteilte Laden [Bass und Diskant])

Manual (C-d’’’’):
1. Bourdon 8’ (Bass und Diskant)
2. Salicional 8’
3. Prinzipal 4’
4. Rohrflöte 4’ (Bass und Diskant)
5. Octave 2’ Halbzug mit
5a. Mixtur 2-3fach 2 2/3’
6. Diskant Cornett 3fach 16’, 5 1/3 ,3 1/5
6a. 16’ des Cornetts (kann separat gespielt werden)

 

Pedal (C-f’):
1. Subbaß 16’

 

Spielhilfen:
1. Pedalkoppel
2. Tremulant