Betritt man den Kirchenraum durch das Hauptportal, so wird der Blick durch den längs ausgerichteten Raum auf den Chor mit dem großen Altarbild gelenkt. Das Mittelschiff der Kirche staffelt sich in fünf rechteckige Joche, die quadratische Vierung und das Langhaus mit der Chorapsis. Je ein weiteres Joch rechts und links bilden das Querschiff und den kreuzförmigen Grundriss des Gebäudes. Die etwa halbhohen Seitenschiffe nehmen den Rhytmus der Gewölbe auf und ordnen sich unter. Die Gurtbögen der Kreuzgratgewölbe stützen sich auf Halbsäulen, die durch ihre ausgebildeten Kapitelle und Konsolen ihre Last in die Wände übertragen und deren Bestandteil werden.
Im Rahmen der Innenrenovierung im Jahre 2000 wurden die Bodenbeläge sowie die Kirchenausmalung erneuert. Der “Teppich” im Mittelgang wurde aus Fliesen gestaltet, die im Zuge der Abrissarbeiten “wiederentdeckt” wurden. Sie fanden sich unter dem alten Marmorbelag des Chorraumes und des Querschiffes. Fleißige Hände haben sie in mühevoller Handarbeit entnommen und gereinigt, bevor sie wieder verwendet werden konnten. Die Ausmalung der Kirche wurde von der Firma Berchem aus Essen vorgenommen.